Hallo hallo

Auf dem Feld passiert es mir manchmal, dass nicht jeder Tag gut ist, es gibt Tage, an denen wir Ausbrüche haben, andere, an denen die Wildschweine angreifen, kurz gesagt, es kann eine ziemlich stressige Situation sein. 

Aber heute komme ich nicht, um dir von meinem Stress zu erzählen, sondern von dem des Salats, denn auch wenn es verrückt klingt, der Salat hat auch Stress.

Ja, ja… wie wenn es heiß ist, er nicht genug Wasser getrunken hat und alles ihn stört. So geht es dem Kopfsalat auch.

Wenn der Salat Hitze oder Wassermangel leidet, aktiviert er sein „Abwehrmodus“ und beginnt, bittere Verbindungen zu produzieren. Schnelle Übersetzung: Wenn die Pflanze sich nicht wohlfühlt… leidet der Geschmack deines Salats. So, ohne Umschweife.

Deshalb hat der Anbau eines guten Salats mehr Wissenschaft (und mehr Zuneigung), als es scheint. Unsere Landwirte achten auf die Bewässerung, die Sonne und die Zeiten, als wäre es eine Schweizer Uhr. Denn hier gilt nicht „wird schon wachsen“… hier muss man ihn pflegen, damit er zart, frisch und mit mildem Geschmack herauskommt.

Und dann kommt der entscheidende Teil: der Erntezeitpunkt. In Campos del Abuelo schneiden wir den Salat und er geht praktisch direkt zu dir nach Hause. Keine Wochen in der Kammer, keine unnötigen Fahrten. Weniger Stress für die Pflanze… und mehr Geschmack für dich.

Also, das nächste Mal, wenn ein Kopfsalat wirklich gut ist, weißt du das Geheimnis: es ist kein Zufall. Es ist eine gut gepflegte Pflanze, auf den Punkt… und ein Landwirt dahinter, der sie nicht aus den Augen lässt. 🥬✨  

Eine Umarmung,  

Landwirt

Eduardo Cifre